Warum Gegenwind?
Mit der Verabschiedung der Ehe für alle im Jahr 2017 hat sich in der Gesellschaft der Eindruck verfestigt, queere Menschen seien bereits vollständig gleichberechtigt. Doch aktuelle Zahlen und Studien zeigen: Viele queere Menschen halten aus Angst vor Diskriminierung ihre Partner*innen in der Öffentlichkeit nicht oder nur ungern an der Hand. Homo- und transfeindliche Einstellungen sind weiterhin Teil unserer Gesellschaft.
Das macht ein Coming-out auch heute noch schwer. Ausgrenzung und Mobbing erhöhen das Risiko für psychische Belastungen, Depressionen und Suizidalität.
Raum für Perspektiven und Austausch
Mit Gegenwind möchten wir Barrieren abbauen, die Akzeptanz von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter* und queeren Menschen stärken und Ängsten etwas entgegensetzen. Die Veranstaltungen reichen von persönlichen Erfahrungen über künstlerische Beiträge bis hin zu wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Auch Diskriminierung in Ausbildung und Arbeitswelt ist ein wiederkehrendes Thema: Obwohl queere Menschen häufig gut qualifiziert sind, erleben viele weiterhin Benachteiligung. Gegenwind schafft Raum, um darüber zu sprechen – und gemeinsam Veränderung anzustoßen.
Die nächsten Veranstaltungen findest du in unserem Terminkalender.


